Montag, 19. Februar 2007

Wie gehts eigentlich weiter?


Sicherlich kennt jeder das Problem Entscheidungen zu faellen, die auch richtig sind und einen weiterbringen. Natuerlich kann man auch mal daneben liegen.

So ging es mir natuerlich nach der Ausbildung auch. Soll ich gleich Studieren und vorallem was? Nachdem ich mich wieder fuer die Verkehrswirtschaft eingeschrieben hatte, kam der Sinneswandel. Keine Lust auf Studium. Ich bin einfach nicht 100% davon ueberzeugt. Vielleicht kommt das auch mit der Zeit waehrend des Studiums, aber nach 3 Jahren Ausbildung gleich wieder an die Uni?
So richtig hat mich das nicht ueberzeugt. Deswegen hab ich mich Ende September fuer Australien entschieden. Schliesslich war das auch lange genug mein Traum. Eigentlich mal mit Carlo, aber alleine gehts dann auch!
Dauer meines Auslandseinsatzes war vor der Abreise mindestens 6 Monate. Schliesslich erhaelt man das Visa nur einmal und wieso sollte ich das auch fuer zu kurz verschwenden?
Jetzt bin ich hier - fast 3 Monate und ich vermisse nichts. Einfach zu schoen hier. So anders und doch vertraut.
Wenn ich nun daran denke, dass ich im Juli oder August zurueck sollte, was in 4 oder 5 Monaten ist, dann will ich noch gar nicht. Ich wuerde hier bleiben wollen im Moment...
Warum auch nicht die Chance auf das 2. Visa nutzen? Schliesslich muss man dafuer nur 3 Monate Fruit Picking ueberstehen und das wird letztendlich besser bezahlt als andere Jobs in der Stadt.

Also stehe ich mal wieder vor einer dieser Entscheidungen mit denen man sich schwer tut - warum auch immer...

Sonntag, 18. Februar 2007

Casino Royal




Wieder zurueck in Melbourne haben wir uns in einem sterilen, sauberen Hostel nieder gelassen. Sieht ein wenig aus wie eine Mischung aus Gefaengnis und Krankenhaus.
Freitag hatte Simon dann seinen 23. Geburtstag. Es war warm. Sehr warm. 38 Grad!
Ab an den Strand nach St. Kilda und danach hat er uns in ein franzoesisches Restaurant eingeladen. Viel Geld fuer wenig Essen. Da geniesst man jeden Happen.
Weiter ging es ins Crown Casino. Geld verspielen. Schliesslich haben wir ja zuviel. Gesagt getan. Blackjack - Minimum 20 A$ und auch gleich verloren. Faengt ja gut an der Abend.
Hab mich dann an der Coin Machine probiert mit 10A$. Daraus wurden dann 175 A$. So ein Glueck!
Jetzt ueberleg ich meinen Trip mit Casinos zu finanzieren. Geht auf jeden Fall etwas schneller und soviel verdient man nicht an einem Tag arbeiten als Backpacker.

Unterwegs auf Tasmanien

Nach etwas laengerer Zeit schaff ich es wieder ein Post zu schreiben.
Eine Woche arbeiten, eine Woche in Hobart rumhaengen und eine Woche durch Tasmanien mit dem Auto. Das muss dann reichen.

Hab mir mit Simon und Janine, die wir bei der Arbeit kennengelernt haben, eine Auto gemietet. Doch bevor wir das Auto erstmal hatten sind einige Stunden fuer Preisvergleiche drauf gegangen. Schliesslich haben wir uns bei HERTZ fuer eine NISSAN PUSAR entschieden.

In der Annahme, dass die Insel nur 300 x 300 km ist, muessten wir recht schnell fertig sein. Aber das stellte sich am Ende als falsch heraus, da man hier echt Unmengen sehen kann - was die Natur betrifft. Nationalparks ueber Nationalparks. Ich glaub Tasmanien ist entweder Nationalpark oder Landwirtschaft.

Zuerst ging es an die Ostkueste an die Wineglass Bay. Wenn man vom Lookout runterschaut, denkt man schon, dass man im Paradis ist. Blaues Wasser, weisser Strand, unberuehrt...schoen.
Weiter Richtung Norden nach St. Helens. Endlich wieder ein Dusche. Direkt am Hafen und oeffentlich. Ich muss auch dazu sagen, dass wir versuchen waehrend unseres Trips auf Freecampsides zu schlafen um Geld zu sparen.
Mit dem gemieteten Auto ging es eine 25 km lange Schotterpiste weiter Richtung Launceston. Stoppover bei Coles um Essen zu kaufen. In der naechsten City Devonport gabs auch einen Stoppover - bei Mc Donalds!
Wir haben eigentlich die Staedte immer vermieden und sind draussen in der Natur geblieben. Ist doch sowieso viel schoener dort.
Es ging noch ein Stueck an der Nordkueste entlang bis zu einer Hoehle. Im Lonely Planet war das schon interessant beschrieben - Aboriginal Cave...am Ende war es nur ein Loch im Fels und man durfte auch nicht einmal hinein. Aus Respekt vor den Aborigines.

Cradle Mountain National Park war das naechste Ziel. Einer der beruehmtesten Parks. Hier ist auch der Overland Track. 100 km mit dem Rucksack auf dem Ruecken durch die Natur.
Das habe ich natuerlich nicht gemacht. Mit dem Auto schon, aber zu Fuss???
Ok, ich ueberlege den doch mal zu machen. Soll ganz interessant sein!
Also sind wir nur zu einem Lookout um ein paar gute Fotos zu machen. Aber Pustekuchen - es hat geregntet und man hat nicht viel gesehen und kalt war es auch!!!
Als wir dann allerdings auf dem Weg weiter nach Sueden waren, wurde es besser und man hatte eine super Sicht. Danke, dass ich das nicht erleben durfte!

Die naechsten Tage haben wir uns wieder durchs Inselinnere Richtung Hobart gearbeitet. Einige Parks und Besichtigung waren noch dabei und dann hies es wieder Hobart.

Ich werd mir detaillierte Beschreibungen ersparen, oder wollt ihr wissen was wir immer so gegessen haben?

Sandwiches...selfmade!

Sonntag, 28. Januar 2007

Tasmanien und die Arbeit

G'day Mates!

Nach einer Woche Melbourne bin ich jetzt schon seit einer Woche auf Tasmanien. Simon und ich sind hier her gekommen um einen Job zusuchen und etwas Geld fuer die Reisekasse zu verdienen.
Den ganzen Montag waren wir dann beschaefftigt was zu finden. Leider ohne Erfolg, da wir entweder zu frueh oder zu spaet fuer die Ernte sind.
Dann kam der Zufall jedoch noch mal zu rechten Zeit und Nigel stand im Hostel und hat nach Leuten gesucht, die fuer ihn arbeiten wollen.
Wir haben gleich zugesagt und somit ging es am naechsten Tag an die Ostkueste von Tasmanien in die Naehe von Seaspring.
Dort haben wir dann bis Samstag auf Feldern gearbeitet und Broccollisamen geerntet.

Jetzt warten wir auf den naechsten Job oder fangen an durch Tasmanien zu reisen und spaeter nach Arbeit zu suchen.

Kurz und knapp, das ist der Stand der Dinge.

Samstag, 20. Januar 2007

Australian Open 2007


Ich war da und bin immer noch ganz heiss drauf.
Zwei Tage hintereinander waren wir nun bei den Open.
Am ersten Tag wurden wir nur gefilmt und fotografiert von saemltichen Medienfutzis. Lag wohl daran, dass Simon sich die franzoesische Flagge ins Gesicht malen lassen hat und Fahne umgehangen hat. Ich hab mir dann natuerlich die Deutschlandflagge aufmalen lassen und damit es noch besser wirkt auch die australische.
Wenn ihr von uns Fotos gesehen habt oder seht, bitte hebt die auf.

Auf alle Faelle ist Tennis live richtig spannend. Besser als ich gedacht haette und es im TV rueberkommt.

Was mich besonders beeindruckt hast war die Art des Events. Ist mehr ein Familienfest als ein sportliches Ereignis. Die Aussies verbringen den ganzen Tag dort mit der gesamten Familie. Ist schon ein nettes Voelkchen.

Da kommt man wirklich ins Ueberlegen hier zu leben.

Auf nach Melbourne

Am 8. Januar war es soweit. Wir verlassen Sydney endgueltig und fahren nach Melbourne. Die Strecke von ca. 1000 km kann mit dem Flugseug in etwas mehr als 1 h zuruecklegen. Mit dem Auto in 13 h oder wie wir in 7 Tagen.
Schliesslich wollten wir was von Australien sehen und haben uns einfach Zeit gelassen.

Immer wieder sind wir verschiedene Straende angefahren und der schoenste war mit Abstand der Pebbly Beach.
Mit dem Bodyboard hab ich die Wellen bezwungen und bin das erste Mal "gesurft".
Abends habe ich hier die ersten Kaengurus gesehen und auch gestreichelt. Die Tiere hocken auf der Wiese am Strand und man kann sich direkt neben sie setzen so zutraulich sind sie.

In New South Wales gab es noch einiges zu sehen, aber als wir dann nach Victoria fuhren war es schon etwas mehr wie Praerie. Shops hatten nicht mehr so lange geoeffnet wie in Sydney und man dachte teilweise, dass man in einer anderen Welt ist.

Genau eine Woche spaeter am 15. Januar sind Stefan und ich in Melbourne angekommen und sind im Hostel auf ein paar Leute aus Sydney gestossen.

Kann man eigentlich keinem erzaehlen!

Wir haben den 4. Januar!
Eigentlich muesste ich schon am Abend vorher mit der Geschichte beginnen.
Niko hat eine junge Dame kennengelernt und den ganzen Abend mit ihr verbracht. Da sie aber etwas ausserhalb von der Citz in einem Appartement wohnt haben Stefan und ich uns bereit erklaert sie nach Hause zu fahren. Das war 3 Uhr nachts. Gegen 4 Uhr haben wir dann auch in dieser Ecke einen Schlafplatz mit dem Van gefunden.
Vom Wecker, den vorbeifahrenden Zuegen und den startenden Flugzeugen geweckt. ich war putzmunter. Nur Stefan brauchte noch "5 Minuten". Es war 11 Uhr. Stefans Handy klingelt und Niko gibt ihm Bescheid, dass er in 30 Minuten vom Airport Shuttle zum Flughafen gefahren wird. Jetzt hat sich Stefan endlich beeilt und wir waren kurz nach halb in der City am Hostel. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir schon vorher in der Naehe das Aiprots waren und wir beide nicht auf die Idee gekommen sind gleich dorthin zu fahren.
Somit sind wir wieder raus zum Airport und haben Niko gesucht. Da wir uns aber die teueren Parkgebuehren sparen sind wir immer nur 5 Minuten vor dem Terminal stehengeblieben mit dem Auto und dann eine Runde um den Flughafen gefahren und haben uns wieder hingestellt. Nachdem wir uns 1,5 Std. mit der Suche abgewechselt haben, haben wir den Entschluss gefasst du Suche aufzugeben. Genau in diesem Moment erhaelt Stefan wieder einen Anruf. Niko ist im Hostel. Er hat seinen Flug verpasst. Flugnummer und Flugzeit sind vertauscht worden. Jetzt wissen wir auch alle, warum man 24 h vorher nochmal anrufen soll und den Flug sich bestaetigen lassen soll.

Zwischen Campen und Irrfahrten

Da wir auch hier kein bestimmtes Ziel haben sind wir in einer stundenlangen Irrfahrt im Bouddi National Park gelandet. Hier haben wir einen kleinen einsamen nur zu Fuss erreichbaren Campingplatz gefunden.
Somit haben wir nichts aufregendes erlebt. Man konnte wenigstens mal abschalten und die Ruhe geniessen.
Nach 2 Tagen sind wir wieder zurueck nach Sydney gefahren und sind dort nochmal ein paar Tage geblieben.

Silvester in Sydney, einfach unbeschreiblich

Um das Feuerwerk zu sehen sind wir etwas aus der City von Sydney rausgefahren und haben an einem kleinen Strand das Feuerwerk aus ca. 3 km Entfernung angeschaut. Im Gegensatz zum Botanic Garden gab es hier keine Polizeikontrollen wegen Alkohol.
Wir haben das ganze Feuerwerk gesehen und hatten eine Menge Platz. Blick das Opera House, die Habrour Bridge udn die ganze Skyline haben das Feuerwerk unvergesslich gemacht.
Geschlafen hab ich dann irgendwann frueh 4 Uhr. Aber nicht im Hostel, sondern im Van. Mit 2 total betrunkenen Freunden.
Am naechsten morgen durfte ich bei Frenchi dann duschen. Er hatte Mitleid mit mir und meinte, weil heute ein neues Jahr beginnt.

Am spaeten Nachmittag begann unsere zweite Reise. Diesmal in den Norden in den Bouddi National Park.

Mittwoch, 17. Januar 2007

Kommentare

Bitte vergesst nicht mir ein Kommentar zu hinterlassen. Im Moment sind das naemlich nicht sehr viele.
Dafuer aber unzaehlige Mails. Moechte mich auch gleich mal entschuldigen, wenn ich nicht allen antworten kann oder es einige Zeit dauert.

Passt auf euch auf! Bis bald